Stand: 21.08.2026
1. Einführung und Anerkennung der Bedingungen
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge, Leistungen und sonstigen Geschäftsbeziehungen zwischen der Echte Liebe - Agentur für Kommunikation GmbH, Semerteichstraße 47, 44141 Dortmund, Deutschland, HRB 19778 (nachfolgend „Anbieter“) und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde“).
Der Anbieter erbringt insbesondere Leistungen in den Bereichen Google-Ads-Ersteinrichtung, Landingpage-Optimierung und laufende Kampagnenbetreuung. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
Mit Auftragserteilung, Annahme eines Angebots, Nutzung der Leistungen oder sonstiger Inanspruchnahme der Dienste erkennt der Kunde diese AGB als verbindlich an. Individualvereinbarungen in Angeboten, Auftragsbestätigungen oder Verträgen haben Vorrang vor diesen AGB, soweit sie ausdrücklich vereinbart wurden.
2. Leistungsumfang
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, Vertrag, Leistungsbeschreibung oder der Auftragsbestätigung. Der Anbieter erbringt je nach Vereinbarung insbesondere folgende Leistungen:
- Einrichtung und technische Konfiguration von Google-Ads-Kampagnen,
- Analyse und Optimierung von Landingpages mit Blick auf Conversion, Nutzerführung und technische Nutzbarkeit,
- laufende Betreuung, Auswertung und Optimierung von Werbekampagnen,
- Beratung zu Zielgruppen, Anzeigenstrukturen, Conversion-Tracking und Werbemitteln.
Sofern nicht ausdrücklich vereinbart, schuldet der Anbieter keinen konkreten wirtschaftlichen Erfolg, insbesondere keine Mindestanzahl an Leads, Klicks, Conversions, Umsätzen oder Rankings. Angaben zu Reichweiten, Kosten, Klickpreisen, Conversion-Raten oder ähnlichen Kennzahlen sind unverbindliche Schätzwerte, soweit nicht ausdrücklich verbindlich zugesichert.
Der Anbieter ist berechtigt, sich zur Leistungserbringung geeigneter Erfüllungsgehilfen und Subunternehmer zu bedienen.
3. Pflichten und Verantwortlichkeiten des Kunden
Der Kunde verpflichtet sich, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte, Zugänge, Freigaben und Mitwirkungshandlungen rechtzeitig, vollständig und zutreffend bereitzustellen. Dazu gehören insbesondere:
- Zugänge zu Werbekonten, Analyse-Tools, CMS, Domain- und Hosting-Systemen, soweit erforderlich,
- rechtlich zulässige und vollständige Angaben zu Produkten, Dienstleistungen, Preisen, Pflichtinformationen und Werbeaussagen,
- Freigaben von Texten, Creatives, Landingpages und Kampagneninhalten,
- Mitteilung aller für die Werbung relevanten Besonderheiten, Einschränkungen oder gesetzlichen Anforderungen.
Der Kunde ist allein dafür verantwortlich, dass die von ihm bereitgestellten Inhalte, Daten, Marken, Grafiken, Texte und sonstigen Materialien frei von Rechten Dritter sind und deren Nutzung rechtmäßig ist. Der Kunde stellt sicher, dass sämtliche für Werbemaßnahmen erforderlichen Einwilligungen, Informationspflichten und datenschutzrechtlichen Voraussetzungen eingehalten werden, insbesondere bei Tracking, Remarketing und Lead-Generierung.
Verzögert sich die Leistungserbringung aufgrund unzureichender Mitwirkung des Kunden, verlängern sich etwaige Fristen angemessen. Mehraufwand hieraus kann gesondert vergütet werden, sofern dies dem Kunden zuvor mitgeteilt wurde oder dies nach den Umständen erforderlich ist.
Der Kunde darf die Leistungen des Anbieters nicht für rechtswidrige, irreführende oder wettbewerbswidrige Zwecke nutzen. Insbesondere sind unzulässige Inhalte, irreführende Werbung, rechtswidrige Produktangebote oder Verstöße gegen Plattformrichtlinien untersagt.
4. Zahlungsbedingungen
Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweils gültigen Angebot oder Vertrag. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
- Rechnungen sind innerhalb von 14 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig, sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde.
- Bei laufenden Betreuungsleistungen kann eine monatliche Vorauszahlung vereinbart werden.
- Der Anbieter ist berechtigt, angemessene Vorschüsse oder Abschlagszahlungen zu verlangen.
- Zusätzliche Leistungen, Sonderwünsche oder Mehraufwände, die nicht im ursprünglichen Leistungsumfang enthalten sind, werden gesondert vergütet.
Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen. Weitergehende Ansprüche bleiben unberührt. Der Anbieter kann bei Zahlungsverzug Leistungen vorübergehend aussetzen, Zugänge sperren oder Kampagnen pausieren, sofern dies verhältnismäßig ist und der Kunde zuvor angemessen zur Zahlung aufgefordert wurde.
Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte stehen dem Kunden nur zu, soweit seine Gegenansprüche unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind oder auf demselben Vertragsverhältnis beruhen.
5. Kündigung und Rückerstattungsrichtlinie
Soweit keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde, können laufende Verträge mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende in Textform gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn:
- der Kunde trotz Mahnung mit Zahlungen in Verzug bleibt,
- der Kunde wesentliche Mitwirkungspflichten verletzt,
- der Kunde gegen gesetzliche Vorschriften oder Plattformrichtlinien verstößt,
- das Vertrauensverhältnis nachhaltig gestört ist.
Bereits erbrachte Leistungen sind im Falle der Kündigung zu vergüten. Bereits begonnene oder teilweise erbrachte Leistungen, vorbereitende Arbeiten sowie nicht stornierbare Fremdkosten sind vom Kunden zu tragen.
Ein Anspruch auf Rückerstattung besteht grundsätzlich nicht für ordnungsgemäß erbrachte Leistungen. Etwaige Rückerstattungen erfolgen nur, wenn dies gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist oder der Anbieter dies ausdrücklich schriftlich zusagt. Im Übrigen bleiben zwingende Verbraucherrechte unberührt, soweit anwendbar.
6. Haftungsbeschränkung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, reine Vermögensschäden oder Folgeschäden ist im Rahmen des rechtlich Zulässigen ausgeschlossen, sofern diese nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
Der Anbieter übernimmt keine Haftung für:
- Entscheidungen, Maßnahmen oder Sperrungen durch Plattformen, insbesondere Google,
- Änderungen von Algorithmen, Richtlinien oder technischen Vorgaben Dritter,
- Fehler, Ausfälle oder Einschränkungen externer Dienste, Hosting-Anbieter, Tracking-Systeme oder Softwarelösungen,
- Inhalte, Daten oder rechtliche Vorgaben, die vom Kunden bereitgestellt oder freigegeben wurden.
Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, die rechtliche Zulässigkeit seiner Angebote, Werbeaussagen, Impressumsangaben, Datenschutzhinweise, Pflichtinformationen und Einwilligungsprozesse zu prüfen. Eine rechtliche Beratung schuldet der Anbieter nicht, sofern nicht ausdrücklich und gesondert vereinbart.
7. Urheberrechte und Nutzungsrechte
Sämtliche im Rahmen der Leistungserbringung vom Anbieter erstellten Konzepte, Texte, Strukturen, Strategien, Anzeigenideen, Präsentationen, Berichte, Analysen und sonstigen Arbeitsergebnisse sind urheberrechtlich und/oder leistungsschutzrechtlich geschützt, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.
Mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Kunde, vorbehaltlich anderweitiger Vereinbarung, ein einfaches, nicht übertragbares, auf den Vertragszweck beschränktes Nutzungsrecht an den für ihn erstellten Endergebnissen. Entwürfe, Arbeitsunterlagen, Rohdaten, Methoden, Vorlagen, Tools und allgemeines Know-how des Anbieters verbleiben beim Anbieter.
Ohne vorherige Zustimmung des Anbieters ist der Kunde nicht berechtigt, Inhalte des Anbieters zu vervielfältigen, zu veröffentlichen, zu bearbeiten, an Dritte weiterzugeben oder außerhalb des Vertragszwecks zu nutzen. Rechte an vom Kunden bereitgestellten Materialien verbleiben beim jeweiligen Rechteinhaber.
Der Anbieter ist berechtigt, anonymisierte oder nicht vertrauliche Projektergebnisse zu Referenz- und Eigenwerbezwecken zu nutzen, sofern dem keine berechtigten Interessen des Kunden entgegenstehen und keine abweichende Geheimhaltungsvereinbarung besteht.
8. Datenschutz und Privatsphäre
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden und, soweit erforderlich, personenbezogene Daten von Ansprechpartnern, Nutzerinnen und Nutzern oder Leads ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).
Sofern der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien vor Beginn der Verarbeitung eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, soweit erforderlich.
Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass er für die Übermittlung personenbezogener Daten an den Anbieter über eine rechtmäßige Rechtsgrundlage verfügt und erforderliche Informationen, Einwilligungen und Datenschutzhinweise bereitstellt. Dies gilt insbesondere bei Tracking, Pixeln, Conversion-Messung, Formularen, Lead-Daten und Remarketing.
Weitere Informationen zur Datenverarbeitung ergeben sich aus der jeweils aktuellen Datenschutzerklärung des Anbieters unter der Domain stuldra.pro, sofern dort abrufbar.
9. Höhere Gewalt
Keine Partei haftet für die Nichterfüllung oder verspätete Erfüllung ihrer Verpflichtungen, soweit diese auf Ereignisse höherer Gewalt zurückzuführen sind. Als höhere Gewalt gelten insbesondere Naturkatastrophen, Feuer, Überschwemmungen, Pandemien, Krieg, Terrorismus, behördliche Anordnungen, Arbeitskämpfe, Stromausfälle, Ausfälle von Telekommunikationsnetzen oder sonstige unvorhersehbare, außerhalb des Einflussbereichs der betroffenen Partei liegende Ereignisse.
Die betroffene Partei informiert die andere Partei unverzüglich über das Vorliegen und die voraussichtliche Dauer des Ereignisses. Die Leistungspflichten ruhen für die Dauer der Störung, soweit die Erfüllung unmöglich oder unzumutbar ist. Bereits erbrachte Leistungen bleiben vergütungspflichtig.
10. Änderungen der Bedingungen
Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, sofern dies aus sachlichen Gründen erforderlich ist, insbesondere aufgrund gesetzlicher Änderungen, Änderungen der Rechtsprechung, technischer Entwicklungen oder Erweiterungen des Leistungsangebots.
Änderungen werden dem Kunden in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die Änderungen als angenommen, sofern der Anbieter auf diese Folge in der Mitteilung ausdrücklich hinweist und dem Kunden eine angemessene Frist zur Erklärung einräumt. Bei wesentlichen Änderungen, die das Vertragsgefüge erheblich betreffen, bedarf es einer ausdrücklichen Zustimmung des Kunden, soweit gesetzlich erforderlich.
11. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem ein Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt, soweit diese anwendbar sind.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertragsverhältnis Dortmund, sofern nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.
12. Kontaktinformationen
Echte Liebe - Agentur für Kommunikation GmbH
Semerteichstraße 47
44141 Dortmund
Deutschland
Telefon: +49 231 9252260
E-Mail: [email protected]
Website: stuldra.pro
13. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam, undurchführbar oder nichtig sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Regelung gilt diejenige wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung am nächsten kommt. Entsprechendes gilt im Falle von Regelungslücken.